Wir bitten Sie an dieser Stelle um Ihre Einwilligung für die Nutzung unseres Videodienstes. Nähere Informationen zu allen Diensten finden Sie, wenn Sie die Pluszeichen rechts aufklappen. Sie können Ihre Einwilligungen jederzeit erteilen oder für die Zukunft widerrufen. Rufen Sie dazu bitte diese Einwilligungsverwaltung über den Link am Ende der Seite erneut auf.
Diese Webseite setzt temporäre Session Cookies. Diese sind technisch notwendig und deshalb nicht abwählbar. Sie dienen ausschließlich dazu, Ihnen die Nutzung der Webseite zu ermöglichen.
Das Ministerium präsentiert seine Arbeit auf dieser Webseite auch in Form von Videos. Diese werden vom deutschen Anbieter TV1 mit Hilfe des JW-Players mit Sitz in den USA ausgeliefert. Bitte willigen Sie in die Übertragung Ihrer IP-Adresse und anderer technischer Daten an den JW-Player ein, und erlauben Sie JW-Player, Cookies auf Ihrem Endgerät zu setzen, wenn Sie unser Video-Angebot nutzen wollen. Verantwortlich für diese Verarbeitung Ihrer Daten ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Unsere Datenschutzbeauftragte erreichen Sie unter datenschutzbeauftragte@bmwk.bund.de. Als Rechtsgrundlage dient uns Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TTDSG i. V. m. Artikel 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO und § 3 Abs. 1 EGovG. Wir haben sichergestellt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen können. Über die Einwilligungsverwaltung am Ende der Seite können Sie jederzeit steuern, ob Sie den Videodienst JW-Player zur Übertragung freigeben oder nicht.
Ausführliche Informationen über Ihre Betroffenenrechte und darüber, wie wir Ihre Privatsphäre schützen, entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
07. Okt. 2014
Video Konferenz SmartHome2Market: Intelligenter wohnen
Mehr Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz: Ein vernetztes Zuhause, in dem sich von der Spülmaschine bis zur Jalousie alles zentral steuern lässt, hat für die Bewohner deutliche Vorteile. Wie die Digitalisierung das Zuhause intelligenter macht, stand im Mittelpunkt der BMWi-Konferenz SmartHome2Market.
cookieMoreInfoToggleVideoPlayer
cookieLongTextVideoPlayer
Wie wäre das: an einem kalten Wintertag Stunden früher als erwartet nach Hause kommen – und trotzdem ist die Wohnung angenehm warm, die Waschmaschine bereits beim Schleudergang und der Kaffee fertig? Oder: schon im Bus sitzen – und über eine App kontrollieren, ob der Herd in der Küche auch wirklich ausgeschaltet ist? Im Smart Home ist das möglich, denn über integrierte und vernetzte Steuer- und Kontrollsysteme passen sich Haus oder Wohnung an die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner an.
Wie die Digitalisierung das Zuhause intelligenter macht, stand auch im Mittelpunkt der Konferenz SmartHome2Market, zu der das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in der vergangenen Woche eingeladen hatte. Rund 300 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden diskutierten dort die branchenübergreifenden Perspektiven und Herausforderungen des Smart-Home-Markts. Eine begleitende Ausstellung zeigte zugleich zukunftsweisende Heimvernetzungs-Lösungen, die Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz erhöhen.
Über dezentrale Energiemanagementsysteme im Smart Home lässt sich zum Beispiel der Energiebedarf an variable Tarife anpassen. So können Verbraucherinnen und Verbraucher auch Kosten sparen – wenn etwa die Batterie des Elektroautos dann lädt, wenn die Stromkosten niedrig sind. Laut einer Studie im Auftrag des BMWi könnte der Umsatz im Bereich Smart Home in Deutschland im Zeitraum 2015 bis 2025 von 2,3 auf 19 Milliarden Euro ansteigen.
Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, hat die SmartHome2Market-Konferenz eröffnet. "Das Wohnen der Zukunft wird Menschen mehr Komfort, mehr Sicherheit, neue Möglichkeiten zur Energie- und Kosteneinsparung sowie ein gesundes und altersgerechtes Leben ermöglichen", sagte Zypries. "Der Zukunftsmarkt der Heimvernetzung bietet enorme Potenziale für deutsche Anbieter. Smart Home ist ein wichtiges Element der Digitalen Agenda 2014-2017 der Bundesregierung. Wichtige Wirtschaftssektoren wie Energie, Mobilität oder Gesundheit werden durch die Heimvernetzung stärker miteinander verbunden und rücken näher an den Verbraucher." Es sei daher wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern ihren persönlichen Vorteil durch die Smart-Home-Produkte zu erläutern und ihr Vertrauen in die neue Technik zu verbessern.
Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des BMWi präsentieren Ergebnisse
Anlässlich der Konferenz wurden Ergebnisse aus Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des BMWi vorgestellt, die zu mehr Markttransparenz und Kundenvertrauen beitragen sollen. Eine wichtige Rolle spielt hier zum Beispiel die EEBus-Initiative, die einen neuen Interoperabilitäts-Standard für die Vernetzung von Smart-Home-Systemen unterschiedlicher Hersteller geschaffen hat – das offene Vernetzungskonzept kann hier eine Brücke bilden. Entwickelt wurde das Konzept in dem BMWi-gefördertenTechnologieprogramm E-Energy. Zuletzt hat die EEBus-Initiative den offiziellen Standardisierungsprozess auf europäischer Ebene eingeleitet. Als erfolgversprechend erweist sich die Vielzahl großer Unternehmen etwa aus dem Bereich Haushaltsgeräte, die sich der Initiative bereits angeschlossen haben.
In einem weiteren Förderprojekt des BMWi wurde unter Leitung des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) zudem eine neue Testplattform, unter anderem zur Prüfung von IT-Sicherheits- und Datenschutzanforderungen, entwickelt. So könnte zum Beispiel ein Produktsiegel Kunden zukünftig die nötige Orientierungshilfe beim Einkauf bieten und deutlich machen, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung die technischen Anforderungen an Interoperabilität und IT-Sicherheit erfüllt.
Auf Wunsch mehrerer Verbände und Organisationen hat das BMWi zudem den Arbeitskreis "Vernetztes Wohnen + Mobiles Leben" eingerichtet. Ziel ist es, die Wertschöpfungsstufen Forschung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Installation des Smart Home noch enger zu verzahnen. Die Entwicklung auf den internationalen Märkten und die De-facto-Standards, die weltweit agierende Unternehmen setzen, machen hier schnelles Handeln erforderlich.