© Projektträger Jülich / Forschungszentrum Jülich GmbH
Wie sorgt Forschung für sicheren, klimaneutralen und bezahlbaren Strom?
Um Deutschland bis 2045 klimaneutral zu gestalten, nutzen Sektoren wie Mobilität und Wärme vermehrt Strom aus Erneuerbaren Energien. Dadurch steigt der Strombedarf, während gleichzeitig die Erzeugung je nach Tageszeit oder Wetterlage schwanken kann. Auf dem Weg zur Klimaneutralität geht es deshalb auch um die Leistungsfähigkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit von Photovoltaik- oder Windenergieanlagen, um einen sicheren und stabilen Stromnetzbetrieb und die effiziente Speicherung und Nutzung des erzeugten Stroms. Wichtig ist auch, die dezentralen stromproduzierenden Anlagen mit den dezentralen Verbraucherinnen und Verbrauchern datentechnisch zu vernetzen. So können Erzeugung und Verbrauch aufeinander abgestimmt werden.“
Im Video berichtet Rüdiger Schwarz von Mittelhessen Netz, (einem Unternehmen der Stadtwerke Gießen) wie das in der Praxis funktionieren kann. Gemeinsam mit dem Projektteam von FlexQuartier und FlexQuartier2 arbeitet er an einem Hybridspeicher, der ein ganzes Quartier mit 400 angeschlossenen Wohnungen mit Strom und Wärme versorgt. Joel Schölzel von der RWTH Aachen erklärt außerdem, warum Digitalisierung für eine gelungene Stromwende so wichtig ist und der intelligente systemische Betrieb der Anlagen auf Quartiersebene bis hin zur Verteilnetzebene maßgeblich.
Zum Video auf dem YouTube-Kanal „Energieforschung“ geht es hier entlang.