BMWE. Datenbasis: Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE Stat), Stand: 02/2026
Erneuerbare Energien 2025 in Zahlen
Die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) bilanziert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) die Nutzung der erneuerbaren Energien und erstellt jedes Jahr im März auf Grundlage aktuell verfügbarer Daten eine erste offizielle Schätzung zur Entwicklung der Erneuerbaren im Vorjahr.
Sie enthält die bisherigen Erkenntnisse für die Bereiche Strom, Wärme und Verkehr - ergänzt um Zahlen zu den wirtschaftlichen Effekten und zur Emissionsvermeidung durch erneuerbare Energien. Darüber hinaus werden im Anhang wichtige Daten zur Witterung im untersuchten Jahr dargestellt, um die Entwicklungen besser einordnen zu können. Die wichtigsten Fakten zum Jahr 2025 im Überblick:
Erneuerbarer Anteil am Bruttostromverbrauch steigt auf 55,1 Prozent
Trotz des witterungsbedingten Rückgangs der Stromerzeugung aus Windenergie und Wasserkraftanlagen stieg der Erneuerbaren-Anteil 2025 weiter an. Mit den erzeugten 290,2 Terawattstunden (TWh) konnten insgesamt 55,1 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs gedeckt werden. Wichtigster Treiber dafür war der weiter anhaltende Zubau von Solarenergieanlagen, mit dem die Witterungseffekte mehr als kompensiert werden konnten.
Erneuerbare steuern 19 Prozent zum Endenergieverbrauch Wärme bei
Das Heizen mit erneuerbaren Energien hat 2025 deutlich zugenommen. Mit 209,8 TWh wurden sechs Prozent mehr grüne Wärme erzeugt als noch 2024. Durch besonders tiefe Temperaturen im Winter stieg gleichzeitig der fossile Endenergieverbrauch an. Der erneuerbare Anteil kletterte in der Folge von 18,2 auf 19,0 Prozent.
23,8 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs kamen 2025 aus Erneuerbaren
Die noch immer verhaltene Dynamik der erneuerbaren Energien in der Wärmeversorgung sowie im Verkehrssektor (2025 plus 0,6 Prozent) sorgte 2025 für einen vergleichsweise langsamen Anstieg des erneuerbaren Gesamtanteils am Bruttoendenergieverbrauch (23,8 Prozent). Im Vergleich: 2024 lag er bei 22,5 Prozent.
Erneuerbare Energien vermeiden 265 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen
Der Klimaschutzbeitrag der erneuerbaren Energien belief sich 2025 auf mehr als 265 Millionen Tonnen sogenannter CO2-Äquivalente. Das waren rund fünf Millionen Tonnen mehr als noch 2024. Durch die Nutzung von erneuerbaren Energien wird der Ausstoß von Treibhausgasen und Luftschadstoffen reduziert, wie sie fossile Energieträger verursachen. CO₂-Äquivalente (CO₂eq) sind eine Maßeinheit, die die Klimawirkung unterschiedlicher Treibhausgase miteinander vergleichbar macht.
Fast 38 Milliarden Euro Investitionen in neue Anlagen
Mit 37,6 Milliarden Euro an Investitionen in erneuerbare Energien wurde fast der Rekordwert aus dem Jahr 2023 erreicht. Investiert wurde vor allem in den Zubau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen sowie in Wärmepumpen. Die wirtschaftlichen Impulse aus dem Betrieb bestehender Anlagen beziffert die AGEE-Stat auf 22,9 Milliarden Euro.
Die vorgestellten Daten sind vorläufig und werden im Laufe des Jahres nach Vorliegen weiterer Statistiken durch die AGEE-Stat aktualisiert und für nationale und internationale Berichtspflichten der Bundesregierung genutzt.