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Eine Grafik über Beschäftigte im Bereich erneuerbare Energien. © BMWE, Datenbasis: Bertelsmann Stiftung 2026

Erneuerbare: Rekord bei Beschäftigungszahlen

Mit 436.300 Menschen arbeiteten 2025 so viele Menschen wie noch nie in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung.

Die Studie beschreibt die Entwicklung der Beschäftigung in verschiedenen Bereichen der erneuerbaren Energien und ordnet sie in den aktuellen Ausbau der Technologien ein.

Um vier Prozentpunkte wuchs die Zahl der Beschäftigten im Bereich der erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2023. Die Technologie mit der mit Abstand größten Beschäftigung war - wie im Vorjahr - auch 2025 die Windenergie an Land mit 131.300 Beschäftigten - gefolgt von Biomasse, Solarenergie und Wärmepumpen. Die Windenergie auf See beschäftigte 2025 etwa 41.000 Menschen. Ungefähr 96.800 Menschen arbeiteten dem Focus-Papier der Bertelsmann-Stiftung zufolge im Bereich Biomasse. Bei der Nutzung von Wasserkraft waren es circa 5.500 Beschäftigte und im Feld der tiefen Geothermie ca. 1.300. Etwa 88.200 Personen verdienten ihr Geld im Bereich Solarenergie und rund 72.200 im Bereich Wärmepumpen.

Studienergebnisse ergänzen amtliche Statistik

2025 wurden nach einem Rückgang in den Vorjahren wieder knapp 300.000 Wärmepumpen installiert. Die Studie betrachtet diese Entwicklung zusammen mit den Beschäftigungszahlen im Bereich der erneuerbaren Energien. Auswirkungen auf die Beschäftigung in anderen Wirtschaftsbereichen wurden nicht untersucht. Hintergrund: Die amtliche Statistik ermittelt keine Beschäftigungszahlen zu erneuerbaren Energien, weshalb diese Zahlen mit Blick auf das öffentliche Interesse regelmäßig durch Studien abgeschätzt werden.

Mit 436.300 Beschäftigen vereinen die Erneuerbaren-Branchen allerdings „nur“ einen Anteil von knapp einem Prozent aller Erwerbstätigten in Deutschland auf sich. Der Umfang der Bruttobeschäftigung in den Erneuerbaren-Branchen liegt damit beispielsweise in der Nähe der Zahlen bei der Herstellung von Metallerzeugnissen oder der Herstellung von Nahrungsmitteln.

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